Endlich war es wieder einmal so weit – The Booze Club kam zurück ins Magazin 4. Bald 5 Jahre sind inzwischen ins Land gegangen, seit die Formation aus Bad Reichenhall und Umgebung zuletzt ihre Visitenkarte in der Alten Saline abgegeben hat. Fetzig wie eh und je hat die 8-köpfige Band auch diesmal die ehrwürdigen Mauern zum Beben gebracht. Da machte es auch nichts aus, dass durch die vielen Besucher der Reichenhaller "music-city-tour" viel Bewegung im Raum war.

Hier nun unser Resümee - eine kurze Zusammenfassung für das Reichenhaller Tagblatt vom 18.3.2013:

Cup Orange als Support für The Booze Club

Mangelnde Flexibilität konnte man Otto Hopfensperger vom Duo „Cup Orange“ wirklich nicht vorwerfen. Zuerst stand die vereinbarte Spielstätte nicht zur Verfügung, dann konnte seine Partnerin krankheitsbedingt nicht singen: Doch von solchen Widrigkeiten ließ sich der musikalische Trostberger nicht abschrecken und lieferte mit seinen Rockballaden einen gelungenen Einstieg in die Musiknacht in seinem Ausweichquartier, dem Magazin 4. Nur mit einer Gitarre „bewaffnet“ durfte sich das Publikum über „Hotel California“, „Lady in Black“, „American Pie“ und viele andere unvergessene Rockhymnen freuen.

Ab 22 Uhr füllte sich das Kulturhaus in der Alten Saline kontinuierlich, denn mit „The Booze Club“ stand eine Reichenhaller Kultformation auf der Bühne.

 

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Ein wunderbares Konzert voller Esprit und Abwechslung haben uns die KLIMA-Schwestern und ihre Jungs beschert. Im Reichenhaller Tagblatt vom 8.5.2013 berichtete Udo Kewitsch darüber. Fotos von Michael Scheurl folgen in Kürze.

Prima Klima im Magazin 4

Gelungene CD Präsentation der Klima Schwestern

BAD REICHENHALL - „Klima“ - Dieser Band - und Nachname eignet sich hervorragend für Anmoderationen jeder Art. So auch an diesem Abend im Magazin 4 in Bad Reichenhall. Gab es doch noch zuvor ein ordentliches und düsteres Donnergrollen, hellte es dann kurz vor Konzertbeginn wieder milde auf. So bot es sich an, nein es drängte sich sogar ein bisschen auf, dem Publikum zu danken, trotz des zunächst unsommerlichen Klimas den Weg in die Alte Saline gefunden zu haben.

Vera Klima, die Frontdame der Band, von der ersten Minute an als Sonnenschein auf der Bühne, Sarah Klima als Hochausläufer am Rand der Bühne - jedoch keineswegs im Abseits. Die neue CD „Unterwegs“ im Gepäck erzählt Vera von Gefühlen, Herzschmerzen und auch von ihrer Vision das Publikum am Ende des Abends auf den Tischen tanzend zu sehen, während sich Sarah an die jüngste Reise in die USA erinnert. Beide sind erwachsener und gleichzeitig offener geworden. Entwicklung im positiven Sinne.

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Einen überaus gelungenen Start in die Pfingstferien gab es mit dem sympatischen Australier Michael Fix. Mit einem unglaublichen Talent ausgestattet, gelang es dem Gitarristen, das begeisterte Publikum zu überzeugen.

Hier nun der Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 22.05.13 (von Kathi Stockhammer) sowie Fotos von Michael Scheurl.

Gitarrenkunst aus Australien

Michael Fix zelebriert im Magazin 4 Fingerstyling auf höchstem Niveau

BAD REICHENHALL – Seit zwei Jahren sind die Gastspiele international renommierter Akustik-Gitarristen ein fester Bestandteil der Jahresplanung im Magazin 4. Künstler aus Europa und aus Amerika haben schon ihre Visitenkarte in der Alten Saline abgegeben. Nun ist erstmals ein Musiker aus Australien zu Gast in der Kurstadt, Michael Fix aus Brisbane.

„Deutsch lernen in einer Woche“, dieses Büchlein habe er sich kürzlich – zu Beginn seiner Europatournee – gekauft, und es zeigten sich bereits erste Erfolge, verkündet Fix augenzwinkernd zur Begrüßung. Es sind aber seine Wurzeln, denen diese ausgezeichneten Sprachkenntnisse geschuldet sind: Seine Eltern wanderten 1957 von Dortmund nach Australien aus, der in der neuen Heimat geborene Michael sprach bis zum 5. Lebensjahr ausschließlich Deutsch. Als er in die Schule kam, büffelte die gesamte Familie gemeinsam englisch, weil eine Rückkehr nach Deutschland inzwischen ausgeschlossen war. Auf die in frühester Kindheit erlernte Muttersprache kann Fix aber noch immer zurückgreifen. Und davon profitieren die Gäste im Magazin 4, denn die kurzen Geschichten vor den einzelnen Stücken sind gut verständlich und informativ.

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Schon schade, dass nicht so viele Leute ins Magazin 4 kamen, wie RAGGABUND das eigentlich "verdient" hätte. Dennoch war die Stimmung bestens und unser Publikum hatte (wie immer) seinen Spaß. Markus Schüssler erzählte darüber im Reichenhaller Tagblatt vom 16.05.2013

Gegen Sozialabbau und Alkoholismus gerappt

Raggabund zeigte vor kleiner Kulisse große Vielfalt in Sprache und Inhalt ihrer Musik

BAD REICHENHALL – Die Reggae-Rapper Raggabund gastierten mit ihrem aktuellem Album „Mehr Sound“ im Gepäck im Magazin4 und ließen sich die Stimmung von der leider mageren Kulisse nicht vermiesen.

In Abwesenheit seines Bruders Paco Mendoza, der sich derzeit in einer Berliner Klinik von einer Stimmbandoperation erholt, ist Don Caramelo ganz klar der Frontmann der aus einem DJ und zwei Sängern/Rappern bestehenden Formation. Die überschaubare Kulisse nutzt er von Anfang an, um Kontakt mit dem Publikum aufzunehmen, einige Fans persönlich zu begrüßen und sich immer wieder unter die Schar vor der Bühne zu mischen.

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Mit Clown Christiana und DJ Ludwig gab es jede Menge Spaß!

Die kleinen Gäste waren an diesem Sonntagnachmittag die Größten im Magazin 4, denn auch in diesem Jahr gab es wieder die traditionelle Familienfaschings-Party mit Clown Christiana und DJ Ludwig.

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Wieder einmal gelang es der Berliner Band, die Bayern zu begeistern. Auch Katharina Stockhammer war zu Gast und berichtete darüber im Reichenhaller Tagblatt vom 6.5.2013. Die Fotos vom Konzert haben Michael Scheurl und Eva Aschauer geschossen.

Eine poetische Hommage an den Lizard King

The Doors of Perception begeistern im Magazin 4 erneut mit erstklassigem Sound

BAD REICHENHALL – Gelegentlich denkt man als kulturinteressierter Musikfan daran, was wohl aus den Mitgliedern des rätselhaften „Klub 27“ geworden wäre, hätten sie nur länger gelebt. Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, was hätten sie mit Sechzig getan, waren sie doch schon als Twens auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, gefeierte Stars weltweit?

Auch im Magazin 4 wird sich diesmal der ein oder andere Besucher diese Frage gestellt haben. Denn ein weiteres Mitglied dieser tragischen Gruppe ist Jim Morrison von „The Doors“. Hätte er an der Musikgeschichte mitgeschrieben, den Rock weiterhin geprägt? Fast 42 Jahre sind seit seinem mutmaßlichen Drogentod vergangen, aber sein Einfluss in der Rockmusik ist noch immer spürbar. Seine poetischen Texte, sein Charisma, die Erinnerung an seine samtige Baritonstimme, all das lebt in seinen Werken weiter. Generationen von jungen Menschen erlebten durch ihn einen Musikstil, die sich gerne jenseits des breiten Massengeschmacks bewegte und doch scheinbar für die Ewigkeit komponiert wurde.

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Mit großer Freude erfüllt es uns, dass wir bei unserer „Fingerstyle-Reihe“ einen weiteren Volltreffer landen konnten. Diesmal war ein herausragender Künstler aus den USA bei uns zu Gast, Chris Proctor aus Utah. Mit seinem Fingerstyle, elegant und melodisch zugleich, überzeugte auch er die Gitarrenfans vollens. Hier der Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 27.4.2013 (Kathi Stockhammer hat ihn geschrieben) und zwei Veranstaltungsfotos.

Ein Gentleman mit Fingerspitzengefühl

Chris Proctor verzaubert das Publikum im Magazin 4 mit melodischem Fingerstyle

BAD REICHENHALL – Neuerlich hatten Akustik-Gitarren-Freunde im Magazin 4 die Gelegenheit, mit einem der Großen der internationalen Szene auf Tuchfühlung zu gehen. Chris Proctor aus Salt Lake City gab erstmals ein Gastspiel in der Alten Saline und lockte erfreulich viele ebenso versierte wie interessierte Zuhörer in sein Konzert.

Mit einem gelungenen Beatles-Medley fand der fast zwei Meter große, elegante Amerikaner sofort Zugang zu seinem Publikum, überzeugte mit seiner außerordentlichen Fingerfertigkeit.

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Andreas Giebel sagt von sich selbst, dass er niemals ein politischer Kabarettist sein werde; vielmehr er sei schon immer ein Geschichtenerzähler gewesen. Und genau das ist es, was das Magazin 4-Team und seine Fans an ihm lieben. Andreas beobachtet genau, was sich um ihn herum ereignet und macht daraus viele liebenwerte kleine Geschichten. So war es auch wieder mit „Das Rauschen in den Bäumen“– Eine Reise in die Welt der Eigenbrötler! - und er begeisterte die Menschen im ausverkauften Magazin 4 abermals.

Hier nun der Bericht von Barbara Titze aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 23.04.2013

Von Notdurft-Komparsen und politischen Windelträgern

Andreas Giebel präsentierte sein aktuelles Programm „Das Rauschen in den Bäumen“ im Magazin 4

BAD REICHENHALL - Es sind die großen Fragen des Lebens, um die es Andreas Giebel im ausverkauften Magazin 4 geht: Was war, was ist, was wird sein. Und außerdem geht um die vielen kleinen, mal mehr, mal weniger liebenswerten Eigenarten und Gewohnheiten der Menschen, vor allem derer, die in München rund um seinen geliebten „Karl-Dingshammer-Platz“ wohnen.

Das ist sein Lebensmittelpunkt, hier trifft er absonderliche Gestalten in der Kneipe mit dem für Bayern eher weniger typischen Namen „Wesereck“, hier arbeitet der Drogist, dem er sich allein aus Mitleid Dinge abzukaufen genötigt sieht, die er niemals braucht, und hier lebt die schöne Lydia aus dem Blumengeschäft, die durchaus freundlich, manchmal allerdings auch etwas ruppig und hartherzig sein kann: „Soll der Blumenstrauß für die eigene Frau sein oder für was Frisches?“

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Wieder einmal ist es Mathias Kellner gelungen, die Reichenhaller zu begeistern. Mit vielen Songs seiner aktuellen Scheibe zementierte er eindrucksvoll seinen Status als Ausnahmetalent in der bayerischen Singer-Songwriter-Szene.

Hier nun der Bericht von Katharina Stockhammer aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 16.4.13 sowie die Fotos von Michael Scheurl

Rhythmischer Rock trifft auf einfühlsame Balladen

„Kellner“ überzeugt im Magazin 4 mit einem abwechslungsreichen Sound

BAD REICHENHALL – Vor drei, vier Jahren gab es keine Konzertkritik ohne die ausführliche Schilderung seines ungewöhnlichen Karrierestarts. Denn die Geschichte vom jungen, arbeitslosen Schreinergesellen, der Profimusiker wird, die Gründung einer „Sänger-Ich-AG“ mit Businessplan und Förderung vom Amt, war wirklich zu erstaunlich, um sie unerwähnt zu lassen. Doch diese Zeiten sind spätestens seit dem Erscheinen seiner vierten CD „Kinda Wild“ ein für alle Mal passé. „Jetzt wird nur noch nach musikalischen Maßstäben gemessen“, erzählt Mathias Kellner. Dass er und seine Bandkollegen sich davor nicht würden fürchten müssen, stand freilich bereits nach der Veröffentlichung der Scheiben eins bis drei außer Zweifel.

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Bisher wurden wir von technischen Problemen weitestgehend verschont. Zumindest unsere Gäste merkten zumeist nichts davon. Beim Konzert von Balloon Pilot aus München gab es leider eine unfreiwillige Premiere: Kurz vor Beginn kam es zu einem Kurzschluss im Mischpult - nichts ging mehr. Doch Robert Lorenz, Hire-Parc-Chef und ein absoluter Könner seines Fachs, behielt die Nerven, schickte seinen Mitarbeiter los, um Ersatz zu besorgen und siehe da - das anschließende Konzert danach hörte sich ausgezeichnet an. Ganz so, als wäre nichts gewesen. Sie, liebe Gäste, die die 45-minütige Verzögerung relaxt und freundlich hingenommen haben, verdienen neben Robert ebenfalls einen Gelassenheitspreis!

Hier nun der Bericht von Brigitte Janoschka aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 28.3.2013

Fünf junge Männer betrachten mit ihrem Indie-Pop die Welt von oben

"Balloon Pilot" begeisterte das Publikum im Magazin 4

BAD REICHENHALL - Was bisher im Magazin 4 noch nie passiert war, damit mussten sich die Mitarbeiter dieser beliebten Kulturstätte am Samstagabend auseinandersetzen. Kurz vor der Veranstaltung fiel das Mischpult aus und musste ersetzt werden, was relativ schnell – aber natürlich nicht termingerecht – gelang. Die Musiker der jungen, aber musikalisch sehr erfahrenen Band zeigten volle Anerkennung für die Flexibilität der Veranstalter und stiegen später als geplant, aber entspannt in ihr Programm ein. “Balloon Pilot“, seit einiger Zeit der neue Name der Band, ist Programm.

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Zum zweiten Mal gelang es Adam Rafferty, die einheimischen Gitarrenfans und uns KuKStler mitzureißen. Unser New Yorker Sunnyboy ist ein mega-sympathischer Künstler. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Hier der Stockhammer-Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 22.3.13 und Fotos von Eva Aschauer:

Raffinierte Interpretationen mit einer schlichten Gitarre

Adam Rafferty begeistert mit seiner Spielkunst erneut das Publikum im Magazin 4

 BAD REICHENHALL – Seit zwei Jahren ist das Team des Magazin 4 regelmäßiger Gastgeber für Gitarrenkünstler aus der ganzen Welt. Ursprünglich von Mitgliedern des Halleiner Gitarrenforums organisiert, können die „Gitarrenexperten“ um Fritz Sklenarik inzwischen alte und neue Kontakte zur Akustikszene nutzen, um musikalische Höhepunkte am laufenden Band zu präsentieren. Im März 2011 mit dem Deutschen Peter Finger gestartet, haben inzwischen Sologitarristen aus Europa, aber auch von Übersee mit ihrem Können die vielen Akustik-Gitarrenfans der Region begeistert. Der erste „Wiederholungstäter“ ist Adam „Raf“ Rafferty aus New York, mit dem der zweite Geburtstag der „Gitarrenoffensive“ gebührend gefeiert werden kann.

 

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Winfried Klima und seine Band konnte unsere Besucher wieder einmal restlos überzeugen. Seine „A Tribute to Bob“ – Hommage an den Shakespeare der Rockmusik war nicht nur für Dylan-Fans ein echter Genuss. Und ein toller Beweis, dass der rastlose Amerikaner völlig zu Unrecht immer noch als reiner Protestsänger betrachtet wird.

Hier nun einige Impressionen, von unserem Vereinsvorstand und "Profifotografen" Micky Scheurl mit der Kamera eingefangen. Brigitte Janoschka berichtete im Reichenhaller Tagblatt vom 9.3.2013:

Ein Tribute-Konzert der Extraklasse

Winfried Klima präsentiert "Dylan on the rocks" im Magazin 4 in Bad Reichenhall

BAD REICHENHALL - Wie Whisky, und zwar „on the rocks“ möchte Winfried Klima, alias Winn Dylan, die gesammelten Werke des berühmten Songwriters servieren. Klima, die Sonnenbrille auf der Nase oder lässig über der Stirn, singt, spielt Mundharmonika und Gitarre. Er begrüßt sein Publikum in authentischem Amerikanisch. Schock – wird er verstanden? Doch schon löst er die Spannung mit „Do you all speak bayrisch? Wei mit Hochdeitsch daad i ma schwa.“ Das Publikum lacht.

 

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Ja, was war denn das für ein Konzert?! Mit einer gigantischen Live-Performance brachten die Chiemgauer ihr Publikum in "Reichahoi" in eine Wahnsinns-Partylaune. Junge und jung gebliebene Zuhörer amüsierten sich so aufs Allerbeste!!

Hier nun die Konzertfotos und der Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 21.02.2013 (von Katharina Stockhammer):

Vier bayerische Gypsies holen sich tanzende Heidis

Django 3000 gelingt ein furioses Konzert im ausverkauften Saal des Magazins 4

BAD REICHENHALL – Die Gegend rund um den Chiemsee scheint ein ausgezeichneter Nährboden für künstlerische Pflänzchen zu sein. Drei dieser Gewächse sind inzwischen zu richtig „angesagten“ Pflanzen herangewachsen: LaBrassBanda (spätestens seit dem ESC-Vorentscheid vor einer Woche Gesprächsthema in ganz Deutschland), die Keller Steff Band (mehr als nur ein Geheimtipp, wenn es um witziges bayrisches Liedgut geht) und nicht zuletzt Django 3000, die mit ihrem „Gypsy-Pop“ derzeit die Konzertbühnen landauf-landab entern, diesmal im restlos ausverkauften Magazin 4 in der Alten Saline. in Bad Reichenhall

 

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Ausverkauftes Haus! „Wie im Film“, das neue Programm des „Lästerers der Nation“ war ein voller Erfolg. Das Publikum war begeistert und auch Curd Wunderlich fand im Reichenhaller Tagblatt vom 22.3.2013 „überwiegend“ wohlwollende Worte...

Steinbrück stolpert, aber Merkel ist der Lieblingsfeind

Urban Priol begeisterte mit seinem Programm „Wie im Film“ das Publikum im Kurgastzentrum

BAD REICHENHALL - Seine Kritiker werfen Urban Priol vor, er mache „Kabarett auf dem kleinsten intellektuellen Nenner“. Aber das ist keineswegs das Problem, vor das einer der bekanntesten deutschen Kabarettis­ten sein Publikum stellt. Das vermag er zu begeistern wie kaum ein anderer, wie er auch am Mittwochabend im voll besetzten Theater im Kurgastzentrum in eindrucksvoller Manier bewies. Und er erheitert durchaus mit einer Art Humor, die eine hohe politische Bildung und Wissen über aktuelles Tagesgeschehen voraussetzt.

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Wieder einmal überraschten uns die Freunde der akkustischen Gitarrenkunst mehr als positiv. In Scharen kamen die Leute aus nah und fern trotz eisiger Kälte, um Sammy Vomáčka und seine Spielkunst zu genießen. Unter ihnen war auch Barbara Titze, die für das Reichenhaller Tagblatt vom 29.01.2013 folgenden Bericht verfasste:

Gitarrengenuss für KennerFoto: Barbara Titze (Vielen Dank für die Überlassung!)

Sammy Vomáčka begeistert als Meister des Fingerpickings das Publikum im Magazin 4

BAD REICHENHALL - Seit über 40 Jahren tourt der gebürtige Tscheche Sammy Vomáčka mit seinen Gitarren durch die Welt. Sein Name gilt etwas unter den Kennern seines Genres. Er lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Obwohl er oft und gerne mit seinem Jazz-Trio auftritt, ist der Jazz nur eine Facette seines Repertoires. In seinem Konzert im Magazin 4, das mit „Solo“ überschrieben ist, aber nach seiner Aussage „keinen richtigen Titel hat“, zeigt Vomáčka seine Vielseitigkeit.

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Die Sixtie Beats aus Rosenheim schafften es auch nach fast drei Jahren Pause spielend, den Barraum restlos zu füllen. Sie boten uns ein mitreißendes Konzert und sorgten für viele glückliche Gesichter. Hier der Bericht aus dem Reichenhaller Tagblatt vom 24.01.2013 (von Katharina Stockhammer):

Musik ohne Verfallsdatum

Die Sixtie Beats begeisterten im Magazin 4 mit Rockklassikern und Überraschungssongs

BAD REICHENHALL – Frostig kalt war es in der Kurstadt, doch in der Alten Saline wurde den Fans guter alter Rockmusik gehörig eingeheizt: die Rosenheimer Band „Sixtie Beats“ gastierte nach längerer Abstinenz wieder einmal im Magazin 4.

Im restlos ausverkauften Barraum brauchte es nur wenige Takte „Catch the Wind“, um das Publikum auf eine Reise zurück in die 1960er Jahre zu schicken. Der melodiöse Folksong war damals der erste große Hit des schottischen Sängers Donovan. Mit dieser sanften Nummer gelang der perfekte Einstieg, ist das Stück bei vielen mit romantischen Erinnerungen an eine jugendliche Sturm- und Drangzeit verbunden. Auch die Pete-Seeger-Komposition „Turn! Turn! Turn!“, bekannt durch die Version von „The Byrds“, und das eher seltener gehörte „Cinnamon Girl“ von Neil Young, ließen eine wohltemperierte Steigerung von Rhythmus und Lautstärke zu.

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Leider war der große Konzertsaal des Kurgastzentrums nicht ausverkauft. Alle diejenigen, die sich diesen wunderbaren Abend entgehen ließen, sollten sich aber ärgern, denn die vier Damen aus Hamburg lieferten beste Unterhaltung auf hohen Niveau. Das sah auch Barbara Titze so, die für das Reichenhaller Tagblatt vom 15.01.2013 berichtete:

Über dem Klavierschemel liegend brillant gespielt

Quartett „Salut Salon“ bietet im Kurgastzentrum musikalischen und schauspielerischen Hochgenuss

BAD REICHENHALL - Nein, sie machen keine Salonmusik, eher „Musik im Salon“, wie „die Erste Geige“, Iris Siegfried, schmunzelnd erklärt. Sie haben viele gute Freunde und Bekannte ins Kurgastzentrum eingeladen, sich ausführlich um die Sitzordnung gekümmert, und nun sitzt man sozusagen im Wohnzimmer und hört gemeinsam gute Musik.

„Die Wahrheit liegt in der Dichtung, weil sie sich hier verdichtet“, aber „bevor Sie sich fragen, ob wir noch ganz dicht sind“, greifen die Damen lieber zu den Geigen- und Cellobögen beziehungsweise in die Tasten und machen das, was sie am liebsten tun, nämlich großartige Musik.

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